B.A. Tourismusmanagment
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Fächerbeschreibungen

Ich benötige kein Vorwissen, doch werden Kurse für Fortgeschrittene in Französisch und Italienisch angeboten. Ich erwerbe die Kompetenz, mich sowohl in Alltagssituationen als auch im beruflichen Umfeld mündlich und schriftlich auszudrücken. Dazu gehören Hörverständnis, Handelskorrespondenz und Sprachfertigkeit. Meine Sprachkompetenz wird zudem nach den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) in allen Fertigkeiten, nämlich Hören, Lesen und Schreiben sowie monologischem und dialogischem Sprechen, geschult.

Im Fach BVW werde ich mit folgenden Bereichen vertraut gemacht:

  • Außenbeziehungen des gastgewerblichen Betriebes
  • Grundlagen der Wirtschaft
  • Personal
  • Geld und Währung
  • Markt und Preis
  • Außenwirtschaftliche Verflechtungen / Außenhandel
  • Volkswirtschaftliche Aspekte im Tourismus
  • Wirtschaftspolitik und Wirtschaftssysteme
  • Öffentliche Wirtschaft
  • Finanzierung und Investition
  • Unternehmensführung

Durch die Vermittlung des Lehrstoffes im computerunterstützten Fach RWCO

  • lerne ich die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens kennen
  • kann ich die wirtschaftlichen Rechenverfahren, die Kalkulationen und die Kostenrechnung in Betrieben der Tourismus- und Freizeitwirtschaft durchführen
  • kann ich die Finanzbuchführung und Kostenrechnung in einem Klein- und Mittelbetrieb unter besonderer Berücksichtigung der Besonderheiten der Tourismus- und Freizeitwirtschaft aufbauen
  • lerne ich die Kostenrechnung als unternehmerisches Entscheidungsinstrument anzuwenden
  • kenne ich die in der betrieblichen Praxis bedeutsamen Vorschriften über die Bewertung des betrieblichen Vermögens und der Schulden sowie die Bilanzierungsgrundsätze und abgabenrechtlichen Vorschriften
  • kann ich Bilanzen analysieren und interpretieren
  • kann ich die Abrechnung von Löhnen und Gehältern (Personalverrechnung) unter Berücksichtigung tourismusspezifischer Entlohnungsformen durchführen
  • wende ich die Instrumente des operativen und strategischen Controllings für unternehmerische Entscheidungen an
  • kenne ich die wesentlichen Steuern und Abgaben für Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft und kann diese verbuchen

Im Unterrichtsgegenstand „Angewandtes Informationsmanagement“ werde ich im Bereich der Textverarbeitung mit der Erstellung und Formatierung von privaten sowie geschäftlichen Schriftstücken vertraut gemacht. Zudem erwerbe ich die Kompetenz, ansprechende und übersichtliche Präsentationen vorzubereiten. Außerdem bekomme ich einen Einblick in die Online-Kommunikation und kann Recherchen im Internet durchführen. Im zweiten Semester werde ich mich mit der fortgeschrittenen Tabellenkalkulation sowie der Grafik- und Bildbearbeitung beschäftigen. Im dritten Semester werde ich die Grundlagen des Desktop-Publishings kennenlernen. Außerdem werde ich mich mit den Grundlagen der Typografie und der Wirkung von Farbe auseinandersetzen. Im vierten Semester lerne ich Soziale Netzwerke kennen und beschäftige mich dem Cloud-Computing, neuen Medien und Technologien sowie dem Datenschutz.

Im Fach Recht lerne ich

  • über die Bedeutung eines Rechtsstaates und dessen Behörden und Gerichtsorganisation
  • über die Meinungsbildung durch polit. Parteien, Interessensvertretungen, Medien
  • dass Rechtswissen für mich privat als auch beruflich wichtig ist und wo ich Informationen bekomme. Durch konkrete Beispiele wird mein Rechtsbewusstsein geschult
  • wichtige Bestimmungen für das Pflichtpraktikum
  • aus dem Privatrecht Grundlagen vom Personenrecht über Familienrecht bis hin zum Erbrecht
  • über  die unterschiedliche rechtliche Behandlung von Sachen
  • Verträge zu formulieren und zu beachten, worauf es ankommt
  • worauf im Grundbuch zu achten ist
  • die Insolvenzverfahren kennen
  •  Grundlagen aus dem Arbeits- und Sozialrecht
  • das Gast- und Hotelgewerbe und das Reisebürogewerbe in der GeWO
  • das für die Gewerbeausübung wichtige Verfahren bei der BH  und auch deren Strafmaßnahmen bei Gewerbeverstößen
  •  andere spezielle für den Tourismus relevante Bestimmungen (MeldeG, JugendschutzG, GlückspielG, SperrstundenVO,..) und auch einschlägige Bestimmungen des Strafrechts 

Im Fach BP erwerbe ich die erforderlichen Kompetenzen, um im Tourismus anfallende praktische und organisatorische Arbeiten auszuführen, Betriebsabläufe zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen, fachliche Aufgaben selbständig zu erfüllen und mich in ein Arbeitsteam einzufügen.

Im Fach GAHO wird mir die Küchenführung und -organisation näher gebracht. In diesen Bereich fallen somit die Richtlinien für das Erstellen von Speisefolgen und Menüarten, die Zubereitung von einfachen und mehrgängigen Speisefolgen der heimischen und internationalen Küche, Bankettmenüs, À-la-carte-Gerichte und Buffets für spezielle Anlässe. Weiters werde ich mit der Mengen- und Preiskalkulation, den Kostenformen für Gesunde und Kranke sowie verschiedenen Diäten vertraut gemacht. Außerdem werde ich in die Tischkultur (Grundgedecke und erweiterte Gedecke) sowie in den Servicebereich eingeführt.

Im Fach RK werden mir die zentralen Inhalte der christlich-abendländischen Kultur- und Glaubensgeschichte erschlossen. Dieses geschieht vor dem Hintergrund der mehr als 2500 Jahre umfassenden Geschichte von der vorsokratischen Philosophie bis zu den Denkern der (nahen und nächsten) Gegenwart (von Kant über Nietzsche zu Freud, Heidegger, Sartre usw.). Zugleich werde ich vertraut gemacht mit der Einbindung dieser allgemeinen Kulturgeschichte in die christliche, nämlich biblisch und kirchlich tradierte Glaubens- und Denkgeschichte. Die konkrete Auswahl der zu bearbeitenden Themen geschieht durch mich und meine MitstudentInnen, entsprechend meiner Lebenswelt sowie meiner individuellen Bildungs- bzw. Schulgeschichte. Im Gespräch mit verschiedenen maßgeblichen Weltanschauungen, Religionen und Konfessionen lerne ich vernünftige Gründe kennen für den christlichen Glauben, aber auch für andere Glaubens- und Lebensformen. Ich werde so insgesamt in die Lage versetzt, in Kenntnis maßgeblicher religiöser und geistesgeschichtlicher Kerntraditionen meine Position argumentativ auszubilden, in Verantwortung für meine individuelle und sozial verantwortete Lebensgestaltung. Zugleich bin ich aber auch eingeladen, mein Leben in der Praxis christlichen Glaubens zu gestalten.

Dieser schulautonome Gegenstand besteht aus dem Fächerbündel "Persönlichkeitsbildung und Sozialkompetenz", "Front Office und Hotelamangement (FOHM)" und "English in International Tourism (EIT)":

Im Fach PBSK lerne ich

  • die Bedeutung positiver Sprache bzw. Gespräche
  • meine Wahrnehmung zu sensibilisieren bzw. dass Wahrnehmung subjektiv und selektiv ist
  • Gespräche und Präsentationen sowie Reden aufzubauen, zu strukturieren und praxisgerecht umzusetzen
  • Feedback geben und annehmen
  • Methoden zur guten beruflichen Interaktion ( Selbstoptimierung, Zeitmanagement, Bedürfnisorientiertheit…)
  • im Rollenspiel Methoden zur Konfliktbearbeitung (aktives Zuhören, Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg,…)
  • in Rollenspielen Bewerbungsgespräche
  • eigene Stärken zu erkennen und einzusetzen, selbstbewusst  aber kundenempathisch auf zu treten
  • erfolgreich und situationsadäquat in den verschiedenen Berufsfeldern zu kommunizieren
  • mit Misserfolgen umzugehen und Tipps gegen Burnout
  • durch viele praktische Übungen meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln

Im Fach Front Office- und Hotelmanagement erhalte ich mit Hilfe von zwei Hotelprogrammen, nämlich „Casablanca“ (regionale Software) und „Protel air“ (international verbreitete Software), einen praxisnahen Einblick in den Front-Office-Bereich, der in vielen Fällen das Tor zum Management öffnet. Reservierungen, Check-in, Check-out, Erstellen von Rechnungen und Umgang mit Beschwerden sind ebenso Themen wie Fallbeispiele aus dem Hotelalltag, der Umgang mit diversen Zahlungsmodalitäten und das rasche Abhandeln von Korrespondenzen.

Ich kenne die Charakteristika der Individualhotellerie und der Markenhotellerie, weiß über aktuelle Trends in der Branche Bescheid und kann diverse Strategien und Methoden der Qualitätsbeurteilung formulieren und anwenden.

Im Tourismus spricht man Englisch. Das Fach EIT (English in International Tourism) bereitet mich drauf vor. Aufbauend auf meine vorhandenen Englischkenntnisse lerne ich zu aktuellen touristischen Themen Stellung zu nehmen. Ich erarbeite mir das Fachvokabular für Gastronomie, Hotellerie  und internationale Reisewirtschaft. Ich lerne, ein korrektes englisches Bewerbungsschreiben zu erstellen und trainiere die wichtigsten Situationen eines Bewerbungsgesprächs. Das Lesen von englischsprachiger Fachliteratur fällt mir leicht. Meine Diplomarbeit kann ich wahlweise auch auf Englisch verfassen.

Im Fach Tourismusgeographie und Reisebüro (TGRB)

  • lerne ich ausgewählte Großregionen und touristische Destinationen kennen.
  • lerne ich über Tourismus in Entwicklungs- und Schwellenländern.
  • lerne ich über Grundlagen von Wetter und Klima und deren Bedeutung für die Reisewirtschaft.
  • lerne ich die Grundlagen und wirtschaftliche Bedeutung der Verkehrswirtschaft, im Besonderen des Flugverkehrs, kennen.
  • lerne ich Entwicklungs- und Tourismusstrategien kennen.
  • lerne ich Arten und Aufgabenfelder von Reiseorganisationen kennen.
  • erfahre ich die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für Reiseorganisationen
  • erlerne ich Reiseangebote mit verschiedenen Verkehrsmitteln in lokale, nationale und globale Ziele mit destinationsspezifischen Reiseinformationen zu erstellen.
  • lerne ich über Computerreservierungssysteme (CRS) und Globale Distributionssysteme (GDS) anhand von praktischen Übungen mit dem Reservierungssystem Amadeus

Das Erlernte wird dann im schulinternen Probereisebüro anhand von praxisnahen Rollenspielen geübt.

Im Fach Jungsommelier werde ich mit folgenden spezifischen Bereichen vertraut gemacht:

  • die Arbeitsaufgaben des Sommeliers
  • das Arbeitsjahr des Winzers
  • Weinbau und Kellertechnik
  • das Weinbauland Österreichs
  • Fachausdrücke
  • Weinbeschreibungen
  • Harmonie von Speisen und Wein
  • Kalkulation von Getränken
  • europäische und außereuropäische Weinländer und deren Weine
  • Präsentationstechniken
  • Organisation von Degustationsveranstaltungen
  • Gestaltung und Erstellung von Menü-, Getränke- und Weinkarten

In diesem Gegenstand lernen die Studierenden verschiedensten Fitness- und Sportarten in der Praxis kennen. Dem Trend zum Gesundheits-und Wellnesstourismus   entsprechend, geht es darum, selbst vielfältige Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

Gleichzeitig ist das Fach ein gesunder Ausgleich zum Schulalltag im Tourismuskolleg und die Studierenden lernen, wie sie auch in Zukunft Gesundheitsschäden durch zu wenig Bewegung vorbeugen können.

Im Fach Jungbarkeeper werde ich mit folgen Bereichen vertraut gemacht:

  • Alkoholfreie und Alkoholische Getränke
  • Ausschankmethoden
  • Gästeberatung bei der Getränkeauswahl
  • Bar- und Getränkemanagement
  • Zubereitung von Mixgetränke und Garnituren
  • Erstellen einer Barkarte
  • Getränkekalkulation
  • Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten im Barbereich
  • Sensorische Beschreibung Getränken
  • Kreation von alkoholfreien Cocktails
  • Einsatz von computerunterstützten Lernplattformen

Abwechslung und Ausgewogenheit ist etwas ganz Wesentliches in unserer Ernährung um gesund, fit und leistungsfähig zu bleiben. Auch die Freude am Genuss ist mir wichtig sowie ein reflektiertes und kritisches Betrachten verschiedener Ernährungstrends.

Es gibt ein Meer an Informationen, in welchem es einem schwer fällt sich zu orientieren. In Ernährungslehre werde ich mit dem Grundwissen der Nährstoffe und deren Funktionen im Körper vertraut gemacht. Weiteres gibt es mir Einsicht in die Lebensmitteltechnologie und nicht zuletzt die Betrachtung der heutigen Ernährungssituation in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Ich erwerbe Kompetenzen, welche für eine zeitgemäße gesunderhaltende und nachhaltige Lebensweise erforderlich sind.

Durch die Vermittlung des Lehrstoffes im Fach Tourismusmarketing & Kundenmanagement

  • lerne ich über die Geschichte des Tourismus, Tourismus in Zahlen und weltwirtschaftliche Aspekte
  • kenne ich die spezielle Thematik des Alpinen Tourismus
  • weiß ich über den Angebotsfaktor Tourismus und die touristische Nachfrage von Seiten der Gäste Bescheid
  • bin ich über Rechtsgrundlagen, Politik und Organisationen des Tourismus informiert
  • bin ich mit den Methoden der Marktforschung und dem Verhalten der Konsumenten vertraut
  • kann ich strategische Analysemethoden anwenden und deren Ergebnisse interpretieren
  • kenne ich die verschiedenen Wettbewerbsstrategien und kann diese in der Praxis einordnen
  • bin ich mit den Themen Projektmanagement, Destinationsmanagement, Kundenmanagement und diversen Verkaufstechniken vertraut
  • kann ich ein Marketingkonzept mit einem geeigneten Marketing-Mix konzipieren
  • kenne ich die Vor- und Nachteile der sozialen Medien und des damit verbundenen Social Media Marketings aus Sicht eines Unternehmens
  • bin ich in der Lage verschiedene Instrumente des Qualitätsmanagements anzuwenden

Durch ausgewählte Beispiele aus meinem kulturellen und Kunst- Umfeld erarbeite ich mir Bewusstsein über die Bedeutung der Kunst und Kultur Österreichs und im Besonderen Tirols. Das Spektrum zieht sich von Weltkulturerbe wie Fasnacht in bestimmten Tiroler Orten, über das Tirol Panorama oder die Glockengießerei Grassmayr bis hin zur Esskultur.

Ich lerne auch Elemente aus den Kulturkreisen meiner Mitstudierenden kennen.

Durch Austausch erarbeite ich mir gewisse Formate (Erzählcafé, Hoangart, Zeitzeugen erzählen, …), die sich bei der Information an Touristen gut einsetzen lassen.

Im Freigegenstand Spezialisierung Front Office Management vertiefe ich meine Kenntnisse im Bereich Rezeption bzw. Front Office und beschäftige mich noch detaillierter mit den Hotelprogrammen „Protel air“ und „Casablanca“. Zusätzlich erweitere ich mein Wissen über Reklamations- und Beschwerdemanagement, über unterschiedliche Gästegruppen und Herkunftsmärkte sowie über Webmarketing und die Zusammenarbeit mit Reisebüros und Reiseveranstaltern. Ich kenne sämtliche relevante Fachbegriffe und kann Angebote für unterschiedliche Saisonen und Zielmärkte erstellen.

Ich kann den Freigegenstand nach einer schriftlichen (kolleginternen) und praktischen (durch die Wirtschaftskammer) Prüfung mit einem Zertifikat in „Front Office Management“ abschließen und habe hervorragende Jobchancen in der Hotellerie.

Ihr Ansprechpartner
Mag. Christian Grote
Direktor
Tel: +43 512 58 10 00
E-Mail: c.grote@tsn.at
Telefonische Sprechzeiten
Montag – Freitag 08.00 – 18.00 Uhr
Mag. Christian Grote